Aktuelles

02. November 2021

Vortrag:  Kohle und die Verwandlung des Alltags in Frankreich um 1750

Vortrag im Rahmen des Forschungskolloquium Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit
Prof. Dr. Daniela Hacke und Prof. Dr. Alexander Schunka
WS 21/22, Di., 18.00-20.00 Uhr, WebEx-Sitzungen


31. Mai 2021

Vortrag: Das Globale einer Wissensgeschichte der Kohle im 19. Jahrhundert

Vortrag im Rahmen des Forschungskolloquium zur Technikgeschichte im SoSe 2021, Prof. Dr. Heike Weber, Technische Universität Berlin

https://www.technikgeschichte.tu-berlin.de/fileadmin/fg317/Technikgeschichte/WS-20_21_Colloquium_Ablauf-Jan-22_pdf.pdf

Paul Guyot (1895). Voyage au Zambèse. Paris: Librairie africaine et coloniale, Joseph André.

April 2021
Workshop

https://www.mpiwg-berlin.mpg.de/event/natural-resources-early-modern-economies-knowledge

https://www.sfb-episteme.de/veranstaltungen/Vorschau/2021/B06_Natural-Resources-in-Early-Modern-Economies-of-Knowledge.html


November 2020
Neuerscheinung


Exploring Reforms in Cuban Education: The Mechanical Institute in Havana, 1830 – 1860



in: Terra Incognitae 2020
https://doi.org/10.1080/00822884.2020.1841880

Thanks to the funding by the Max Planck Research Library, this article is open access. It explores the history of the Mechanical Institute in the context of Cuban and transatlantic dynamics of reforms in the education sector.
El artículo es open accesible, gracias al financiamiento por la Max Planck Research Library. La contribución investiga la fundación del Instituto Mecánico de la Habana en un contexto de reformas del sector educativo transatlánticas y cubanas.


Oktober 2020

Neuerscheinung:

El conocimiento sobre el carbón y su minería en filipinas (1840–1860), in: Illes i Imperis 22 (2020), pp. 125–145.
This dossier on science and engineering in the Philippines under Spanish rule in the nineteenth century has been edited by María Dolores Elizalde (CSIC, Madrid).

https://www.raco.cat/index.php/IllesImperis/article/view/374571


Juli 2020

Neuerscheinung:

Mission und dekoloniale Perspektive: Der Erste Weltkrieg als Auslöser eines globalen Prozesses, hg. v. Ulrich van der Heyden / Helge Wendt


Mai 2020

Neuerscheinung:

Forschungen zu Afrika, Beiträge zum Ehrenkolloquium für Ulrich van der Heyden, 27. September 2019, hg.v. Helge Wendt

Ich habe ein Heft in den Berliner Beiträge zur Missionsgeschichte herausgegeben, der einige der Vorträge versammelt die anlässlich des Ehrenkolloquiums von Prof. Dr. Ulrich van der Heyden gehalten wurden. Die Beiträge bilden die Vielzahl an Forschungsfeldern von Herrn von der Heyden ab: Missionsgeschichte, Geschichte Afrikas und die Geschichte der DDR. Das Heft wird von meinem kurzen Beitrag eröffnet zum Thema „Mission und Landnutzung im globalen Vergleich“, in dem ich eine kurze Einführung in das Thema einer Umweltgeschichte der Missionen im südlichen Afrika und in Kanada gebe. Anschließend bietet Valentina Serra eine Lektüre der Reiseberichte von Georg Schweinfurth im Zusammenhang mit den politischen Umständen einer Kolonisierung in Ostafrika an. Hans-Martin Hinz, ehemaliger Direktor am Deutschen Historischen Museum stellt die Frage, ob und wie Kolonialgeschichte in Museen ausgestellt werden kann. Stefan Bollinger widmet sich der aktuellen Frage, inwieweit die Deutsche Einheit als eine Form der Kolonialisierung Ostdeutschlands zu verstehen wäre. Mario Kessler erinnert sich an die Wendezeit und das mit Ulrich van der Heyden unternommene Engagement für junge ostdeutsche Wissenschaftler. Das Heft, das Band 22 der Reihe darstellt, endet mit einer Danksagung von Ulrich van der Heyden an die Beitragenden und die Organisatoren des Symposiums.

Vollständige bibliografische Angabe: Helge Wendt (Hg.),  Forschungen zu Afrika, Beitäge zum Ehrenkolloquium für Ulrich van der Heyden, 27. September 2019, Berlin: Wichern-Verlag 2020. 50 Seiten. ISBN 978-3-88981-528-6 


Dezember 2019

Alexander von Humboldt: Circulation of State Knowledge in Europe and Latin America

Alexander von Humboldt und die Zirkulation von staatlichem Wissen in Europa und Lateinamerika

Konferenz, 4. bis 6. Dezember 2019
Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Centre Marc Bloch, Ibero-Amerikanisches Institut PK

Dass Humboldt ein großer Netzwerker war, wissen wir. Ein riesiges Forschungsprojekt an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften arbeitet an der Edition von Notizbüchern, Tagebüchern und Briefen. Das schon immer vermutete riesige Korrespondenznetzwerk Humboldts wird dadurch sichtbar, ergründbar und in seiner Vielfalt erforschbar.
Trotz dieses extensiven Netzwerks gilt Humboldt auch als Solitär: als Entdecker, als Forschungsreisender als Exilant in der eigenen Geburtsstadt. Der auf Simón Bolívar zurückgehende Spruch vom zweiten Entdecker Amerikas verstellt den Blick auf die Breite der wissenschaftlichen Kontakte. Er verstellt aber auch den Blick auf die wissenschaftlichen Aktivitäten auf dem Kontinent Amerika seiner Zeit. Humboldt war wie Kolumbus niemand der wirklich etwas entdeckt hätte: er hat die Amerikas in einer gewissen Art und Weise in das Gesichtsfeld von Teilen von Europa gebracht, die bisher an Mittel- und Südamerika kein Interesse hatten. Preußen, Frankreich und Großbritannien entdeckten in der Zeit der Napoleonischen Kriege und der Unabhängigkeiten der amerikanischen Staaten die machtpolitischen und wirtschaftlichen Potenziale der Länder, die fast 300 Jahre im spanischen Kolonialbesitz gestanden sind. Humboldt trug dazu bei, dass die unabhängigen Staaten eine Sichtbarkeit in der Welt erhielten. Dies geschah in den Bereichen jenseits der diplomatischen Anerkennung: Wirtschaft und Wissenschaften. So kamen die Länder ins europäische Gesichtsfeld, aber die Menschen, die dieses Wissen geschaffen haben, und die Institutionen, in denen dieses Wissen zirkulierte, geraten bei Humboldt selbst und in der europäischen Rezeption ins Hintertreffen.

Die Konferenz, die ich zusammen mit Jakob Vogel vom Centre Marc Bloch (Berlin) und Kollegen vom Ibero-Amerikanischen Institut organisiert habe, hat es geschafft, Humboldt zu konzeptualisieren. Zwei Formen der Einordnung konnten wir vornehmen. Erstens wurde Humboldt in die Wissensproduktion in und über Amerika eingeordnet, seine Themen, seine Kontakte, seine Schriften, die Rezeption (in und außerhalb Amerikas). Zweitens wurde Humboldt diachron eingeordnet und die Vor- und Nachgeschichten, die vielen anderen Reisenden, die Verwendung von Humboldt in anderen Kontexten thematisiert.

Das Programm der Konferenz zeigte anhand von Beispielen aus Nord-, Mittel- und Südamerika, wie diese Einordnungen vorzunehmen sind und wie über den Fokus auf staatlichem Wissen unterschiedliche Themenfelder miteinander integriert werden konnten. Staatliches Wissen in der späten Aufklärung hatte Lothar Schilling in einem einführenden Vortrag als Wissen definierte, das dem Staat als nutzbringend erschien, jedoch nicht unbedingt von staatlichen Akteuren geschaffen wurde. Humboldt, so zeigten viele der Beiträge, schrieb sich in diese Form der Wissenspraxis ein, zumal er selbst verschiedene Gutachten in Staatsauftrag verfasste.

In der Presse:
Im Tagesspiegel (Berlin) hat die Journalistin und Autorin Dorothee Nolte einen Artikel mit dem Titel „Risse im Bild des vorbildlichen Forschers“ veröffentlicht (10.12.2019):
https://www.tagesspiegel.de/wissen/kritik-an-alexander-von-humboldt-risse-im-bild-des-vorbildlichen-forschers/25316246.html

Die spanische Presseagentur EFE hat ein Interview mit dem Vortragenden Professor Jorge Cañizares-Esguerra (University of Austin, Texas) geführt und einen Artikel über das Konferenzthema veröffentlicht:
https://www.efe.com/efe/espana/destacada/humboldt-segundo-descubridor-de-america-o-colonialista-epistemologico/10011-4127461
Der Artikel wurde in einigen spanischsprachigen Onlinemedien veröffentlicht (Spanien, Venezuela, USA, Paraguay): https://www.diariolibre.com/actualidad/internacional/humboldt-segundo-descubridor-de-america-o-colonialista-epistemologico-CH15742123https://soynuevaprensadigital.com/npd/problemas-en-su-forma-de-relacionarse-con-las-tradiciones-locales-en-america/https://www.eldiario.es/tecnologia/Humboldt-descubridor-America-colonialista-epistemologico_0_971502952.htmlhttps://raleigh.quepasanoticias.com/noticias/vida-y-estilo/tecnologia/humboldt-segundo-descubridor-de-america-o-colonialistahttps://unionradio.net/humboldt-2-descubridor-de-america-o-colonialista-epistemologico/https://www.abc.com.py/ciencia/2019/12/07/humboldt-segundo-descubridor-de-america-o-colonialista-epistemologico/



Juli 2019

just published/ recientemente publicado:

María Sánchez Colina, Angelo Baracca, Carlos Cabal Mirabal, Arbelio Pentón Madrigal, Jürgen Renn, Helge Wendt (eds.), Historia de la física en Cuba (siglo XX), [MPIWG Preprint 491] Berlin: MPIWG 2019.

Link: https://www.mpiwg-berlin.mpg.de/sites/default/files/P491.pdf

7. März 2019

El cambio energético-social en América Latina según Alexander von Humboldt

Universidad de la Habana, Facultad de Física
Año Jubilar Poey y Humboldt

http://www.uh.cu/noticia/el-cambio-energetico-social-en-america-latina-segun-alexander-von-humboldt-por-el-dr-helge


7. Februar 2019
Vortrag
Industrialisierungen und Kohlebergbau in Lateinamerika als Gegenstand von globalem Wissensaustausch
Dynamiken des Wissens – Transfer, Epistemologien, Medien Workshop der Arbeitsgruppe „Dynamiken des Wissens“ der ADLAF
Berlin, Ibero-Amerikanisches Institut, 7. – 8.2.2019.

Mo, 17.12.2018
Vortrag an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen

Koloniale Missionsgeschichte im globalen, interkulturellen und interreligiösen Vergleich

Kolloquiumsvortrag, Lehrstuhl Geschichte Frühe Neuzeit, Prof. Dr. R. Dürr
Hegel-Bau


Fr. 07.12.2018
Vortrag beim „Kohle-Tag“ am MPIWG

Regional Differences in the Knowledge Economies and Scenarios of Phase-In: Coal in 19th Century Global History

Cover_Wendt_Phase-In.Dez2018

Di 04.12.2018
Vortrag an der Universität Bielefeld

Latin America and the Proto-Anthropocene:
Mining, Deforestation and the Colonial Divergence

Kolloquiumsvortrag, Center for InterAmerican Studies, Prof. Dr. E. Rohland
18:00 – 20:00
Universitätshauptgebäude (UHG), C01-252

https://50jahre.uni-bielefeld.de/event/helge-wendt-berlin-latin-america-and-the-proto-anthropocene-mining-deforestation-and-the-colonial-divergence/

Seiten aus Wendt_Anthropocene_LA.Bielefeld_2018II

Di 06.11.2018

Vortrag CSIC Madrid

Minería y carbon en Filipinas (1850–1900)

Seminario “Ciencia e ingenería en Filipinas a fines del siglo XIX,
CSIC, Madrid